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Hacky Sack   arrow

Footbag oder auch Hacky Sack genannt, ist der Name und gleichzeitig das Spielgerät einer zunehmend populärer werdenden Sportart, die mit einem kleinen gefüllten Stoffsäckchen ausgeübt wird. Umgangssprachlich wird dieses auch gerne Hacky Sack genannt. Was ursprünglich reines Freizeitvergnügen in Parks oder Schulhöfen war, entwickelte sich zu einem Turniersport mit verschiedenen Disziplinen.

Geschichtliche Eckdaten

Dem Footbag ähnliche Varianten spielten die Asiaten bereits vor Tausenden von Jahren. Die Erfindung der heutigen Sportart ereignete sich jedoch erst in den 1970ern durch die US-Amerikaner John Stalberger und Mike Marshall. Rasch gelang der internationale Durchbruch, der Spielmarkt nahm die Idee begeistert auf. 1999 feierte die Footbag-Europameisterschaft in Berlin ihre Premiere.

Der Hacky Sack im Detail

Beim Hacky Sack handelt es sich um einen Ball aus mehreren zusammengenähten Teilen. Für die Oberfläche wird beispielsweise Kunstleder oder Leinen verwendet. Im Inneren des Sackes befinden sich Reiskörner, Sand oder kleine Plastikkügelchen. Der fertige Hackysack ist ziemlich klein, sein Durchmesser beträgt zwischen 2,54 und 6,35 Zentimetern. Zum Vergleich: Ein im Profisport verwendeter Fußball hat – im selben Maß gerechnet – einen Umfang von ungefähr 70; damit ist der größtmögliche Hacky Sack in etwa ein Elftel des beliebten “Bruders”. Darüber hinaus ist das Stoffsäckchen auch sehr leicht mit lediglich 20 bis 70 Gramm. Die unterschiedlichen Disziplinen des Footbag-Sports erfordern jeweils verschiedene Beschaffenheiten des Spielgeräts.

Vom Runden Kicken bis hin zum Footbag Golf

Grundlegendes Ziel jeder Disziplin beim Footbag-Spielen ist, den Hacky Sack unter keinen Umständen auf den Boden fallen zu lassen; im Gegenteil soll er so lange wie möglich – in erster Linie mit dem Fuß – oben gehalten werden. Im Laufe der Zeit haben sich mehrere interessante, herausfordernde und spaßige Disziplinen entwickelt. Die ursprünglichste davon ist das Footbag Circle oder zu Deutsch Runden Kicken. Dabei stellen sich ein paar Leute im Kreis auf und versuchen, den Hacky Sack einander ausschließlich mit Füßen und Beinen zuzuspielen. Diese Art begegnet einem häufig, wenn man an Schulhöfen vorbei geht oder durch einen Park spaziert. Wer lieber gegeneinander kickt, matcht sich beim Footbag Battlesack. Position und Idee sind wie beim Circle. Der Unterschied besteht darin, dass jeder dritte den Hacky Sack spielende Teilnehmer auf einen seiner Kollegen schießen darf. Fällt der Ball anschließend auf den Boden, erhält der Getroffene einen Maluspunkt. Schafft er es jedoch, das Säckchen im Spiel zu halten, hat er seinerseits die Möglichkeit, mit einem strammen Schuss anzugreifen. Kreativ wird es beim Footbag Dance: Das Zusammenspiel des Runden Kickens soll dabei einem bestimmten Rhythmus folgen und alle Körperteile dürfen eingesetzt werden.
Im Footbag Netz werden Meisterschaften ausgetragen. Das Einzel spielen zwei Personen, das Doppel zwei Paare gegeneinander. Ähnlich wie beim Volleyball ist Ziel des Spiels, den Hacky Sack über ein Netz zu befördern und durch eigene Tricks oder Fehler des Gegners Punkte zu sammeln. Auch Footbag Golf wird bei nationalen wie internationalen Turnieren gespielt. Die Löcher eines zusammengestellten Parcours sind mit so wenigen Schlägen wie möglich zu absolvieren. Beim Leistungssport Footbag Freestyle wird es noch einmal künstlerisch: Im Zuge einer so genannten Kür sollen die Spieler möglichst viele Tricks vorführen und dabei den Hacky Sack nicht den Boden berühren lassen.

Kunststücke und Tricks beim Footbaggen

Richtig Spaß macht das Spiel mit dem coolen Hacky Sack natürlich erst, wenn man einige Tricks beherrscht. Während das Auffangen des kleinen Balls mit der Oberseite des Fußes noch relativ leicht fällt – und deshalb meist das erste Kunststückchen ist, das man lernt – gibt es einige Hacky Sack Tricks, die deutlich schwieriger ausführbar sind: Beliebt ist Around the world; dabei wird der Stoffsack mit einem Fuß hochgekickt, mit demselben horizontal umkreist und am Ende wieder aufgefangen – weiterhin durch das exakt gleiche Körperteil. Eine echte Herausforderung stellt der Butterfly dar: Nachdem das Spielgerät nach oben befördert wurde, macht man einen leichten “Sprung” voraus, wobei die Flugbahn des Balls durch die Beine führen sollte; anschließend fängt man ihn mit der Innenseite des hinter den Körper gekreuzten Fußes wieder auf.

Die passende Kleidung

Footbaggen ist stark mit typischem Streetstyle, also lässigen Hosen und Shirts assoziiert. Als Schuhwerk eignen sich am besten sportliche Treter mit einer möglichst ebenen Innen- und vor allem Außenseite. Darüber hinaus empfiehlt sich das Tragen bequemer Streetwear, um beim Spielen die nötige Bewegungsfreiheit zu haben.